Predigt(en) zu Hoffnung

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Gott entdecken verändert alles

Ich möchte tauschen mit dem Mann auf dem Acker. Ich habe Sehnsucht danach. Der Mann auf dem Acker findet einen Schatz – wie aus dem Nichts. Ich habe diesen entscheidenen Moment vor Augen: Er sieht in der Ackerfurche ein Tongefäß, halb offen, dutzende Silberstücke funkeln in der Sonne. Ihm läuft es heiß und kalt über den Rücken. Das ist der Anfang eines neuen Lebens. Alles wird sich ändern. So ist Gott.

Gott liebt dich jetzt!

Vers 1 unseres Predigttextes beginnt mit den schlichten Worten: Folgt nun dem Beispiel Gottes als geliebte Kinder …
Das Wort ‚folgen‘ löst gleich wieder Widerwillen in mir aus. „Willst du nun folgen!“ Endlich folgen, das zu tun, was ich dir sage! – Solche Sätze habe ich da schon noch aus meiner Kindheit im Ohr, folgsam zu sein, als veraltetes Synonym für gehorchen, artig sein.

Warten können, Hoffnung haben

Wie Gott im Alten Testament sich auf die Seite der kinderlosen Frauen stellt und sich ihrer erbarmt, so ist er auch jetzt bei seinem unterdrückten Volk und wird es retten. Wie Elisabeth gegen alle Erwartungen im hohen Alter noch ein Kind bekommt, so wird das Kind in der Krippe an Weihnachten die Wende bringen.