Predigt(en) zu Glauben

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Gespannte Einheit

Paulus sagt der Gemeinde, was sie zu tun und zu lassen hat. Es geht ihm um ganz alltägliche Dinge, die aber in der Gemeinde in Rom wohl für viele Konflikte gesorgt haben. Solche Konflikte kennen wir auch heute. Alltägliche Handlungen werden in Gemeinden und auch auf höheren Ebenen zu Problemen, die gläubige Christen spalten. Ein sehr aktuelles Beispiel in unserer weltweiten Kirche, aber auch hier in Deutschland, ist die Debatte um Homosexualität. Aber es muss nicht gleich Grundsatzentscheidungen betreffen. Andere Beispiele wären Gottesdienstzeiten oder auch die schlichte Frage, ob beim Kirchenkaffee fair gehandelter oder aber konventionell angebauter Kaffee angeboten werden soll.

Gott entdecken verändert alles

Ich möchte tauschen mit dem Mann auf dem Acker. Ich habe Sehnsucht danach. Der Mann auf dem Acker findet einen Schatz – wie aus dem Nichts. Ich habe diesen entscheidenen Moment vor Augen: Er sieht in der Ackerfurche ein Tongefäß, halb offen, dutzende Silberstücke funkeln in der Sonne. Ihm läuft es heiß und kalt über den Rücken. Das ist der Anfang eines neuen Lebens. Alles wird sich ändern. So ist Gott.

Gott liebt dich jetzt!

Vers 1 unseres Predigttextes beginnt mit den schlichten Worten: Folgt nun dem Beispiel Gottes als geliebte Kinder …
Das Wort ‚folgen‘ löst gleich wieder Widerwillen in mir aus. „Willst du nun folgen!“ Endlich folgen, das zu tun, was ich dir sage! – Solche Sätze habe ich da schon noch aus meiner Kindheit im Ohr, folgsam zu sein, als veraltetes Synonym für gehorchen, artig sein.

Christus führt uns in die Weite

Die Passionszeit hat begonnen. Das Motto „Großes Herz – 7 Wochen ohne Enge“ ist doch wirklich gut. Versucht doch in den nächsten Wochen da mal bewusst bei Gesprächen mit anderen hinzuhören. Überlegt, ob es z.B. sein muss, dass ihr euch über die Fehler der anderen aufregt. Versucht, nicht mitzumachen bei den oft allzu einfachen Schuldzuweisungen. Fällt keine gnadenlose Urteile. Versucht mit weitem Herzen auf die Situation zu schauen. Versucht zu verstehen, warum der andere so ist und so gehandelt hat.

Angst vor dem Fremden

Auf der einen Seite kenne ich Neugier und Faszination dem Fremden gegenüber und gleich daneben auch Vorsicht, Skepsis bis hin zu Angst. Diese Gefühle sind typisch für die Begegnung mit Fremden. Jesus kennt diese Angst auch. Er überwindet sie aber.

Die Freiheit zum Glauben an Gott

Nachfolge ist ein Schritt in eine unerhörte Freiheit. Eine Freiheit, die mich auch fordert, eine Freiheit für ein Leben mit Gott. Das ist das, was wir gewinnen. In jedem Fall führt der Weg der Nachfolge nicht an unserem Leben vorbei, sondern in es hinein. In ein erfülltes Leben, ein Leben, in dem ich meine innere Sesshaftigkeit verliere…

Warten können, Hoffnung haben

Wie Gott im Alten Testament sich auf die Seite der kinderlosen Frauen stellt und sich ihrer erbarmt, so ist er auch jetzt bei seinem unterdrückten Volk und wird es retten. Wie Elisabeth gegen alle Erwartungen im hohen Alter noch ein Kind bekommt, so wird das Kind in der Krippe an Weihnachten die Wende bringen.